Donnerstag, 7. Juni 2012
Neue Lieblingsplätze:)
Artur hat sich die Liege in unserem Bad erkoren, Antje den Wäschekorb. Die Liege steht da immer, aber den Wäschekorb wollte ich eigentlich bei Gelegenheit mal wegräumen - ich fürchte, das geht nun nicht mehr;)
Dienstag, 5. Juni 2012
Wir kauen wieder, was das Zeug hält
Freitag, 1. Juni 2012
Alles gutgegangen:)
Heute Morgen wurde bei Antje und Artur jeweils unter Narkose eine Zahnsanierung vorgenommen. Bei Antje habe ich immer Angst, wenn sie eine Narkose bekommt, weil sie einen recht starken Herzfehler hat. Glücklicherweise sind aber beide Hunde wohlbehalten und mit sauberen Zähnen aus der Narkose aufgewacht. Nun chillen wir auf der ausgeklappten Wohnzimmercouch. Antje hat mit der Aufwachphase etwas zu kämpfen, offensichtlich hat sie Alpträume. Ab und zu springt sie jedenfalls auf, läuft gehetzt einmal durchs Wohnzimmer, sackt dann wieder zusammen und schläft weiter. Ich versuche, durch Körperkontakt und ruhige Stimme möglichst viel Sicherheit zu vermitteln, aber Körperkontakt findet sie gerade eher unangenehm, so dass ich versuche, meine pure Anwesenheit wirken zu lassen:) Artur hat keine Probleme: Er schläft, schläft, schläft:)
Donnerstag, 31. Mai 2012
Zusammenhang von Blutzuckerspiegel und Training!
Eine Kollegin von mir schrieb heute: "Fähigkeit zur Impulskontrolle ist auch abhängig vom Blutzuckerspiegel". Impulskontrolle ist, grob gesagt, die Selbstbeherrschung, die ein Hund aufbringen muss, wenn er etwas Bestimmtes tun will, aber gerade nicht darf. Zum Beispiel beim Besitzer bleiben, statt das Reh zu verfolgen, ruhig an einem anderen Hund vorbeigehen, statt mit ihm zu spielen oder ihn anzubellen, im "Bleib" verharren, obwohl Fleischwurststücke auf dem Boden verteilt werden.
Dieser Zusammenhang von Fähigkeit zur Selbstbeherrschung und Blutzuckerspiegel ist uns eigentlich allen klar: Hungrige oder sogar unterzuckerte Menschen geraten oft in Stress, zeigen vielleicht sogar Aggressionen, sind nicht so gelassen wie sonst. Warum sollte das bei Hunden anders sein? Ebenso leidet auch die Konzentrationsfähigkeit. Unter starkem Hunger, wenn vielleicht sogar schon die Hände etwas zittern oder das Gesicht sich flau anfühlt, sind wir nicht gut in der Lage, beispielsweise eine komplizierte Rechenaufgabe zu lösen.
Unseren Hunden geht es nicht anders. Deshalb empfehle ich, nicht mit einem vollständig hungrigen Hund zu trainieren. Er soll natürlich nicht so vollgefressen sein, dass er nur noch liegen und verdauen möchte. Aber eine kleine Portion darf er vorm Training ruhig gefressen haben - das tut Konzentration und Impulskontrolle gut. Ebenso bei Hunden, die auf dem Spaziergang aggressiv auf Hunde oder Menschen reagieren: Vor dem Spaziergang eine kleine Portion füttern ist sicher hilfreich. Oft wird ja nach dem Spaziergang gefüttert, so dass der Hunde während des Spazierganges unter Umständen schon recht hungrig ist. Das ist sicher nicht hilfreich, wenn der Hund zu Aggressionen neigt und man unterwegs die Aggressionsauslöser (zum Beispiel andere Hunde) trifft.
Oft ist noch die Ansicht verbreitet, der Hund solle vorm Training oder vorm Spaziergang richtig schön hungig sein, weil er dann besser mitarbeite - er wolle ja das Futter/die Leckerchen dann besonders gern haben. Das Nachdenken über Impulskontrolle und Konzentrationsfähigkeit bringt mich aber dazu, über dieses Thema anders zu denken. Nicht zuletzt auch wieder mit dem Gedanken der gewaltfreien Hundeerziehung im Kopf: Nein, ich möchte meinen Hunden nicht so lange Futter entziehen, dass sie für ein Leckerchen "alles" tun. Und ich möchte sie auch nicht dazu bringen, gestresster und reaktiver zu sein, weil ihr Blutzucker so stark runtergegangen ist. Es gibt genügend freundliche Trainingsmethoden, die toll funktionieren:)
Dieser Zusammenhang von Fähigkeit zur Selbstbeherrschung und Blutzuckerspiegel ist uns eigentlich allen klar: Hungrige oder sogar unterzuckerte Menschen geraten oft in Stress, zeigen vielleicht sogar Aggressionen, sind nicht so gelassen wie sonst. Warum sollte das bei Hunden anders sein? Ebenso leidet auch die Konzentrationsfähigkeit. Unter starkem Hunger, wenn vielleicht sogar schon die Hände etwas zittern oder das Gesicht sich flau anfühlt, sind wir nicht gut in der Lage, beispielsweise eine komplizierte Rechenaufgabe zu lösen.
Unseren Hunden geht es nicht anders. Deshalb empfehle ich, nicht mit einem vollständig hungrigen Hund zu trainieren. Er soll natürlich nicht so vollgefressen sein, dass er nur noch liegen und verdauen möchte. Aber eine kleine Portion darf er vorm Training ruhig gefressen haben - das tut Konzentration und Impulskontrolle gut. Ebenso bei Hunden, die auf dem Spaziergang aggressiv auf Hunde oder Menschen reagieren: Vor dem Spaziergang eine kleine Portion füttern ist sicher hilfreich. Oft wird ja nach dem Spaziergang gefüttert, so dass der Hunde während des Spazierganges unter Umständen schon recht hungrig ist. Das ist sicher nicht hilfreich, wenn der Hund zu Aggressionen neigt und man unterwegs die Aggressionsauslöser (zum Beispiel andere Hunde) trifft.
Oft ist noch die Ansicht verbreitet, der Hund solle vorm Training oder vorm Spaziergang richtig schön hungig sein, weil er dann besser mitarbeite - er wolle ja das Futter/die Leckerchen dann besonders gern haben. Das Nachdenken über Impulskontrolle und Konzentrationsfähigkeit bringt mich aber dazu, über dieses Thema anders zu denken. Nicht zuletzt auch wieder mit dem Gedanken der gewaltfreien Hundeerziehung im Kopf: Nein, ich möchte meinen Hunden nicht so lange Futter entziehen, dass sie für ein Leckerchen "alles" tun. Und ich möchte sie auch nicht dazu bringen, gestresster und reaktiver zu sein, weil ihr Blutzucker so stark runtergegangen ist. Es gibt genügend freundliche Trainingsmethoden, die toll funktionieren:)
Mittwoch, 30. Mai 2012
Kontakt zur Jugend
Heute Morgen auf unserer ersten Gassirunde trafen wir zwei große Gruppen von Jugendlichen, die offensichtlich eine Art Schnitzeljagd in Lehrerbegleitung durch Lennep machten. Sie redeten vor sich hin, wie Jugendliche halt so reden;) Fast alle hatten Fotoapparate dabei, es gehörte anscheinend zur Aufgabe, verschiedene Häuser und Straßenschilder zu fotografieren. Dann nahm einer der Jugendlichen mich wahr, wie ich mit Artur und Antje die Straße hochgeschlappt kam. "Darf ich Ihren Hund fotografieren?" Mein Nicken kommentierte er mit "Kor-rekt!" (mir fiel zum Glück sofort ein, dass das so etwas wie "Danke, feiner Zug von Ihnen! bedeutet) und fotografierte los. Das weckte das Interesse von 2 anderen Jugendlichen, die auch mitfotografierten. Ein Mädchen: "Der guckt ja gar nicht!", ein Junge darauf: "Musst du dich direkt vor den Hund stellen!" Ich: "Nein, sag einfach 'wuzzwuzzwuzz', dann guckt er." Küsschengeräusche der Jugendlichen sorgten tatsächlich dafür, dass Artur zu ihnen rüberguckte und dem Mädchen ein super Foto gelang, was das Mädchen wiederum mit geballter Siegerfaust und "Yes!" kommentierte. Irgendwie war das ein toller Kontakt, den meine Hunde mir da ermöglicht haben:) Und offensichtlich stimmt es gar nicht, dass man Jugendliche nur noch mit Computersensationen hinterm Ofen hervorlocken kann!
Sonntag, 27. Mai 2012
Tagsüber schlafen, abends Erdarbeiten
Heute war es hier wieder sehr warm. Nach einem Nachmittagsspaziergang
waren wir alle drei so fertig, dass wir bis 18 Uhr geschlafen haben:) Ab
20 Uhr war es dann annehmbar kühl, so dass wir alle drei die
Gartenarbeit in Angriff nahmen: Ich entfernte Brennnesseln und trockene
Brombeeräste, die Hunde entfernten Erde ...
| erledigte Erdarbeiten |
| Nase nun nicht mehr so weiß wie sonst:) |
| Antje im Dschungel hinter dem gerade gebuddelten Loch |
| Artur bei der Arbeit |
Samstag, 26. Mai 2012
Indoorbeschäftigung
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